Das Ensemble Klangbilder erkundet Melodien aus Kulturräumen. Die Instrumentalisten mit Saz, Akkordeon, Hamonium, Kontrabass, Darabuka und Percussion erkunden bei ihren Konzerten ein Miteinander, loten den Raum aus und spielen einfach gute Musik. Als wir uns als Musiker zum ersten Mal trafen, konnten wir uns nur durch die Musik und das Herz verstehen. Beim Musizieren haben wir Musiker mehr von einander verstanden und erfahren, als wir mit Worten uns erzählen vermochten. Wenn zwei Menschen sich nicht verständigen können, entsteht etwas Drittes. Das Dritte setzt sich aus Bildern zusammen, die umfangreiche Auskunft über das Miteinander geben.

In der Musik erproben wir ein  eigenes Miteinander und geben uns Antworten auf die drängenden aktuellen Fragen nach dem zukünftigen Leben. Wir haben neue Klänge, Melodien, Harmonien und Rhythmen von einander gelernt und entwickelt und damit entfernte Orte entdeckt. Diese Musikstücke, deren Elemente teilweise einer kulturellen Praxis entstammen, sammeln wir und tragen diese an die nächste Generation weiter. Die Musiker sind Multiplikatoren, für das Verstehen und Ankommen in der neuen Gesellschaft, Archivaren, Bewahrer der eigenen Kultur und Gestalter eines gemeinschaftlichen Raumes. Dafür wurden Saz (Langhalsgitarren), weitere Instrumente, Verstärker und Computer organisiert.

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